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08. Februar 2011: Neues NEF für Bereich Bad Kreuznach

Der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe stellt mit sofortiger Wirkung ein neues Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) für den Bereich Bad Kreuznach in Dienst. Das Fahrzeug vom Typ Audi Q5 löst damit den VW Touran aus dem Baujahr 2005 ab, der eine Fahrleistung von 240.000 Kilometer erbracht hat.

Neues NEF für Bereich Bad Kreuznach

Thomas Adrian, Erwin Wilmer, Henrike Klossek, Dr. Clemens Ballmann und Dr. Frank Halter mit dem neuen NEF

Das Notarzteinsatzfahrzeug arbeitet im so genannten Rendezvous-System im Verbund mit einem Rettungswagen. Während das NEF den Notarzt zum Einsatzort bringt, übernimmt der Rettungswagen später dann den Transport des Patienten. Die Notärzte werden ausschließlich vom Krankenhaus St. Marienwörth gestellt. Rund um die Uhr gewährleisten die Mediziner der Inneren und der Anästhesiologischen Abteilung des Hauses die notärztliche Versorgung in Bad Kreuznach und Umgebung.

 

„Wir sind sehr froh, für den Bereich Bad Kreuznach nun auf ein neues Fahrzeug zurückgreifen zu können“, erklärt Erwin Wilmer, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe. „Im Notfall können Minuten entscheidend sein, von daher ist der schnelle und sichere Transport des Notarztes ein wichtiges Kriterium in der Patientenversorgung“, so Wilmer weiter.

 

Die Kosten für das Fahrzeug, das von der Firma System Strobel in Aalen für den Rettungsdienst ausgebaut wurde, belaufen sich ohne Ausrüstung auf 46.000,-- Euro. Diese Summe wird im Wesentlichen von den Kostenträgern aufgebracht. Das NEF absolviert im Jahr rund 3.000 Einsätze.

 

Der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe ist Hauptträger der Notfallrettung in der Region und gliedert sich in die drei Rettungsdienstbereiche Rheinhessen, Bad Kreuznach und Birkenfeld. Insgesamt betreibt er 18 Rettungswachen, davon zwölf Lehrrettungswachen und zwei Leitstellen in Mainz und Bad Kreuznach. 

 

Neben dem NEF sind an der Wache in Bad Kreuznach zwei Rettungswagen und vier Krankentransportwagen stationiert. Insgesamt versehen rund 20 hauptamtliche Mitarbeiter, vier Auszubildende und 10 Zivildienstleistende bzw. FSJler hier ihren Dienst in der Notfallrettung und im Krankentransport. Die Gesamteinsatzzahl lag für das Jahr 2010 bei 14.441 Einsatzfahrten.

 

13. Februar 2011 21:40 Uhr. Alter: 1 Jahre